
Besetzung
Jim Adkins | Gesang, Gitarre
Tom Linton | Gitarre, Gesang
Rick Burch | Bass
Zach Lind | Schlagzeug
Alben
Jimmy Eat World (1994)
Static Prevails (1996)
Clarity (1999)
Singles (2000)
Bleed American bzw. Jimmy Eat World (2001)
Futures (2004)
Chase The Light (2007)
Bleed American (2 Disc Deluxe Edition) (2008)
Invented (2010)
EPs
Jimmy Eat World (1998)
Salt Sweat Sugar (2001)
Good To Go (2002)
Firestarter EP (2004)
Stay On My Side Tonight (2005)
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Login
Jimmy Eat World
Livedates
| Date | Begin | Venue | Tickets |
|---|---|---|---|
| 21.08.07 | 21:00 | Köln - Stollwerck Verlegt wg. grosser Nachfrage | ![]() |
| Date | Begin | Venue | Tickets |
|---|---|---|---|
| 05.11.10 | 19:00 | Hamburg - DocksCLUB | ![]() |
| 07.11.10 | 20:00 | Köln - E-Werk | ![]() |
| 08.11.10 | 21:00 | Berlin - Huxley's | ![]() |
| 09.11.10 | 20:00 | München - Tonhalle | ![]() |
Bandinfo
Andererseits existiert jedoch auch das Bild einer Band, die konstant hart gearbeitet hat und keiner Hürde aus dem Weg gegangen ist – und die auch heute noch diesen kompromisslosen Weg verfolgt: Jimmy Eat World haben über die Jahre ihre Opfer bringen müssen, haben jahrelang abseits der Charts operiert, ihre Platten auf winzigen Indie-Labels veröffentlicht und sich mit unzähligen Shows dennoch eine solide Fanbase erspielt, die sie mit Alben wie „Static Prevails“ (1996), „Clarity“ (1999), ein bahnbrechendes Album, das im Handumdrehen wie eine Bombe einschlug, weil die Kids einfach einen Rock-Sound mit mehr Substanz hören wollten (oder besser: mussten!), oder auch mit der „Futures“-LP aus dem Jahr 2004 vollends überzeugten. Auf letzterer waren auch die unwiderstehlichen Singles „Pain“ und „Work“ vertreten, was für Jimmy Eat World eine weitere Erfolgsrunde einläutete: mehr goldene Schallplatten und mehr Top-Platzierungen in den Jahrescharts...
Die Reibung jedoch, die entsteht, wenn man zwei derartig unterschiedliche Wahrnehmungen miteinander vereinen will, und der Druck, der damit einhergeht, für beide Lager Songs zu schreiben, hat in der Vergangenheit schon vielen anderen Bands das kollektive Genick gebrochen. Jimmy Eat World haben sich dieser besonderen Herausforderung jedoch schon seit geraumer Zeit gestellt, und für ihr neues Album „Chase This Light“ hat die vierköpfige Band in ihrem Heimatstaat Arizona extra ein neues Studio eingerichtet, um dort die mit Abstand emotionalste und klanglich vielschichtigste Platte ihrer bereits 13 Jahre dauernden Karriere aufzunehmen.
„Unser Ziel“, setzt Sänger, Gitarrist und Songschreiber Jim Adkins an, „war schon immer, Songs zu schreiben, die allen Leuten zugänglich sind, ohne dabei allerdings ausfallend zu werden.“
Schon mit dem ersten Ton, dem Eingangs-Riff der ersten Singleauskopplung „Big Casino“, die auch als Album-Opener fungiert, wird jedem Zuhörer klar, dass es sich hier um ein Album handelt, das sich vor allem durch eine Qualität auszeichnet: absolutes Selbstvertrauen. Direkte und druckvolle Rock-Riffs treffen auf deutliche Vokalansagen, in denen stets die Ich-Perspektive dominiert. Jimmy Eat World sind eine unfassbar talentierte und zugleich äußerst mutige Band, die ohne Weiteres ein ausgedehntes Gitarrensolo und strukturierte Feedback-Sounds mit Call-and-Response-Gesängen, Ohrwurm-Hooks und Händeklatschen kombinieren kann. Das Resultat dieser stilistischen Vielfalt ist ein Album, das nahtlose Übergänge schafft – zwischen tiefschürfenden Gefühlen und denjenigen messerscharfen Hooks, für die Jimmy Eat World bekannt sind.
Insgesamt ergeben die elf Songs, aus denen „Chase This Light“ besteht, die stilistisch vielfältigste und musikalisch ambitionierteste LP, die Jimmy Eat World in ihrer Karriere aufgenommen haben –, und auch inhaltlich ist sie sicherlich die mutigste. Zu den Highlights zählen u.a. die unwiderstehliche Hymne „Electable (Give It Up)“, „Carry You“ (was sich auch schon auf ihrer kürzlich absolvierten Aufwärm-Tour als absolutes Highlight erwiesen hat...), die zukünftigen Live-Klassiker „Let It Happen“ und „Always Be“ sowie eine eindringliche Ballade namens „Gotta Be Somebody Blues“, die vielleicht der bedeutendeste Song des gesamten Albums ist. Adkins bezeichnet den besagten Blues als „die unheimlichste Sache, die wir je gemacht haben“. Zugleich ist es der vielleicht größte Moment in der Geschichte der von Jimmy Eat World.
„Es fühlt sich großartig an“, sagt Adkins abschließend. „Wir haben das Album und dazu haben wir das Studio, in dem wir diese LP aufgenommen haben. Will heißen: Was auch immer in den kommenden Monaten und Jahren passieren mag – wir haben exakt das Studio, in dem wir genau die Musik machen können, die uns am Herzen liegt. Ohne Kompromisse oder Einschränkungen.“












