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| Datum | Beginn | Veranstaltungsort | Tickets |
|---|---|---|---|
| 20.04.07 | 00:00 | Köln - Palladium Give It A Name-Festival | ![]() |
| 22.04.07 | 00:00 | Berlin - Columbiahalle Give It A Name-Festival | ![]() |
Tourinfo
JIMMY EAT WORLD arbeiten am neuem Album, wie schon in den
einschlägigen Medien zu lesen war. Und zum ersten Mal gibt es davon
etwas bei den "Give it a name"-Festivals am 20. & 22. April zu
hören - die ersten Liveshows von Jimmy Eat World seit langem.
„I
wish my grass was emo, so it would cut itself“, sagte neulich ein recht
unbekannter aber zweifelsohne sehr kluger und sarkastischer Kopf zum
Thema Schubladendenken. „Emo“, der wohl ungeliebteste Spartenbegriff in
Sachen Rockmusik, weckt bei vielen Menschen die alleralbernsten
Assoziationen. Wer nicht gleich an aufgeritzte Ärmchen unter
Polka-Dot-Hemden denkt, hat zumindest schwarz angekrickelte Augen und
einen dezent-weinerlichen Gesichtsausdruck im Kopf, wenn er an die
Klientel denkt, die sogenannte Emo-Konzerte oder –Platten goutiert. Das
ist natürlich alles Kokolores.
Aber wie soll man ihn denn nun
nennen, den Rock, der sowohl in die Magengrube boxen als auch zu Tränen
rühren kann? Den Erfindern des Givitaname-Festivals war das völlig
Wumpe. „Nennt es doch, wie ihr wollt. Hauptsache das Lineup stimmt“,
scheinen sich die Herren und Damen in England gedacht zu haben, als sie
das Festival ins Leben riefen. Und der Erfolg gibt ihnen Recht. Wie die
Veranstaltung heißt, ist völlig egal, wenn man mit Namen wie Jimmy Eat
World und Lagwagon (Achtung, nur in Köln!) auftrumpfen kann? Sparta
stellen ihr neues Album vor, die ewigen Geheimtipp-Hasen Mindless Self
Indulgence, die vielen noch durch ihren Klassiker „Frankenstein Girls
Will Seem Strangely Sexy” im Gedächtnis sein dürften, sorgen dafür,
dass der Begriff “Emo” auch wirklich in seiner gesamten Bandbreite zum
Tragen kommt – denn wer behauptet, dass neben aller Traurigkeit keine
weiteren Gefühlsregungen existieren dürfen? Mädchen, die Kirschen
tragen, wissen auch, dass diese nicht nur sauer, sondern auch durchaus
süß schmecken können. Wer weinen kann, kann – und muss! – auch manchmal
lachen dürfen. Wer manchmal allein sein will, will vielleicht am
nächsten Tag ausgelassen Tanzen und Springen. Und wer sauer ist,
schreit dies am besten mit Gleichgesinnten im Moshpit heraus.
Giveitaname fächert die ganze Bandbreite des großen Mysteriums
„Emotionalität“ auf wie das den Veranstaltern als Erkennungszeichen
dienende Kartenspiel. Doch genug geschwafelt. Hier das Lineup. Zum
Heulen ist es definitiv nicht, also frohlocket, Rock-Kinder:
• Jimmy Eat World
• Lagwagon (nur Köln)
• Motion City Soundtrack (nur Berlin)
• Sparta
• MXPX
• Voodoo Glow Skulls
• Senses Fail
• Zebrahead
• One Fine Day
• The Sleeping
• Me Without You
• Gallows
• Mindless Self Indulgence
• Grown At Home
Mehr Infos zum Festival unter: www.giveitaname.de
Veranstalter der Give It A Name Festivals: FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH
artist's homepage
artist's german homepage
Record Company: Interscope / Universal Music
record company's page










