
Benefizkonzert für Florian Opitz & Andy Lehmann
Aktuelle Tourneen
![]() |
TRC TRC | Festivalshow 2012 |
![]() |
Prong Prong | "beg to differ Tour" 2012 |
![]() |
Charles Bradley Charles Bradley | Live 2012 |
Login
Tourinfo
Opitz und Lehmann recherchierten im ölreichen Nigerdelta für einen Dokumentarfilm. Obwohl Nigeria der sechstgrößte Erdölexporteur der Welt ist, lebt die Mehrheit der Bevölkerung in absoluter Armut. Den Gründen für dieses Ungleichgewicht wollten sie nachgehen und zum Thema ihres Filmes machen.
Den beiden drohten bis zu 14 Jahren Haft. ROG und andere Menschenrechtsorganisationen reagierten sofort und forderten die nigerianischen Behörden auf, Opitz und Lehmann umgehend freizulassen. „Es war enorm wichtig zu wissen, in dieser schwierigen Situation nicht alleine zu sein, sondern von vielen Seiten unterstützt zu werden“, sagt Lehmann. „Die ganze Sache diente offensichtlich vor allem dazu, ausländische Journalisten abzuschrecken, ihnen klar zu machen, dass sie im Nigerdelta nichts zu suchen haben.“
Nach erheblichem diplomatischem Druck konnten Opitz und Lehmann Anfang November nach Deutschland ausreisen. Wenig später wurde das Verfahren gegen sie und zwei mitangeklagte Kollegen einer nigerianischen NGO eingestellt. Opitz und Lehmann sind jedoch 60.000 Euro Anwaltskosten entstandenen. Einen Teil davon haben bereits Verdi, der Westdeutsche Rundfunk und der Bayerischen Rundfunk übernommen. Der Rest soll mit dem Benefizkonzert am 5. Februar eingespielt werden.
„Wir möchten mit dem Konzert aber auch auf die Gefahren für die Pressefreiheit weltweit aufmerksam machen”, sagt Florian Opitz. „Daher kooperieren wir mit Reporter ohne Grenzen, die auf diesem Gebiet eine hervorragende und bewundernswerte Arbeit leisten. Eine Arbeit, deren Bedeutung einem vielleicht erst richtig bewusst wird, wenn man in eine solche Lage gerät, wie wir.“
Tickets ab 26 Euro im Vorverkauf
Den beiden drohten bis zu 14 Jahren Haft. ROG und andere Menschenrechtsorganisationen reagierten sofort und forderten die nigerianischen Behörden auf, Opitz und Lehmann umgehend freizulassen. „Es war enorm wichtig zu wissen, in dieser schwierigen Situation nicht alleine zu sein, sondern von vielen Seiten unterstützt zu werden“, sagt Lehmann. „Die ganze Sache diente offensichtlich vor allem dazu, ausländische Journalisten abzuschrecken, ihnen klar zu machen, dass sie im Nigerdelta nichts zu suchen haben.“
Nach erheblichem diplomatischem Druck konnten Opitz und Lehmann Anfang November nach Deutschland ausreisen. Wenig später wurde das Verfahren gegen sie und zwei mitangeklagte Kollegen einer nigerianischen NGO eingestellt. Opitz und Lehmann sind jedoch 60.000 Euro Anwaltskosten entstandenen. Einen Teil davon haben bereits Verdi, der Westdeutsche Rundfunk und der Bayerischen Rundfunk übernommen. Der Rest soll mit dem Benefizkonzert am 5. Februar eingespielt werden.
„Wir möchten mit dem Konzert aber auch auf die Gefahren für die Pressefreiheit weltweit aufmerksam machen”, sagt Florian Opitz. „Daher kooperieren wir mit Reporter ohne Grenzen, die auf diesem Gebiet eine hervorragende und bewundernswerte Arbeit leisten. Eine Arbeit, deren Bedeutung einem vielleicht erst richtig bewusst wird, wenn man in eine solche Lage gerät, wie wir.“
Tickets ab 26 Euro im Vorverkauf
Weitere Informationen:
reporter ohne grenzen
Hintergründe:
3sat.de
ver.di
3sat.de | Videointerview mit Florian Opitz & Andy Lehmann nach ihrer Freilassung










